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SFC goes East – Fliegerlager in Wittstock/Dosse voller Erfolg

 

Nach "Gastspielen" in Thüringen, Sachsen und zuletzt Bayern zog es die Betzdorf-Kirchener Flieger diesmal nach Nordosten. Der Flugplatz in Wittstock/Dosse – Berlinchen, etwa 100 km nordwestlich von Berlin gelegen, bietet mit 1200 m Seillänge optimale Voraussetzungen für effiziente Windenschlepps. Dazu kommen eine angenehme Infrastruktur und ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis durch eine Windenschlepp-Flatrate, welche zudem die Nutzung der gesamten Infrastruktur des Platzes beinhaltet.


Flugplatz Wittstock/Berlinchen im Abendlicht

 

Intensive Schulung ermöglicht tolle Ausbildungsfortschritte

Drei A-Prüfungen, ein 50 km – Streckenflug für den SPL, zahllose Umschulungen auf neue Flugzeuge, Umschulungen auf Windenstart, hunderte Ausbildungsflüge und tolle Streckenflüge mit bis zu 700 km nach Polen und an die Ostsee, das ist weit mehr als man erwarten konnte, aber der Reihe nach :

 Nachdem die ASK-13 relativ früh wegen eines mechanischen Fehlers ausgefallen war, konnte vorerst nur auf der ASK-21 weitergeschult werden. Die Flugschüler freuten sich, auf den komfortablen und gutmütigen Flieger umsatteln zu dürfen, die Fluglehrer sahen es eher mit gemischten Gefühlen. Aber schon Ende der ersten Woche in Wittstock zeigte sich, dass sie damit falsch lagen: Am 4.8.2017 machte Sarah gut ein Jahr nach ihren Schnupperflügen ihre ersten Alleinflüge, und das direkt im eher noch ungewohnten Windenstart und mit dem neuen Flieger.

 

Nach der ASK-21 rockt Sarah auch direkt noch die alte ASK-13 

Die erste A-Prüfung des Fliegerlagers war geschafft! Auch die zünftige Taufe konnte dem Glück der frischgebackenen Pilotin keinen Abbruch tun. Wenige Tage später, nachdem die ASK-13 repariert war, zeigte sie, dass sie auch mit diesem Flugzeug problemlos alleine fliegen kann.

 

Glückliche Pilotin trotz stacheligem Strauß und nasser Taufe 

Die zweite A-Prüfung machte wenige Tage später Axel Roth ebenfalls auf der ASK-21 problemlos.

 

Axel ist startbereit zum ersten Alleinflug 

Seine Flüge waren perfekt, die Landungen mit Stillstand exakt wieder am Startpunkt werden Fluglehrern und Anwesenden noch lange in Erinnerung bleiben, exakt "Centerline" wie er sagte und exakt auf dem Punkt. Man brauchte bloß wieder einklinken.

 

So toll war das alleine -  Axel hat sein Ziel erreicht

 

Seine Freude konnte man verstehen. Nach der Taufe wurde dann mal was anderes gemacht, die Flieger sorgten mit dicken Havannas für die Thermik des nächsten Tages oder verscheuchten zumindest die aggressiven Mücken für eine Weile. Einen Tag später flog er dann auch mit der ASK-13 sicher alleine.

 

Ein glücklicher Pilot lässt die Taufe stoisch über sich ergehen 

Zigarren zur A-Prüfung vertreiben die Mücken und bringen Thermik für den Folgetag

 

Den Vogel schoss unser Newbie Jan Althoff ab: hatte er doch erst am 30.7.2017 im Fliegerlager mit der Schulung angefangen und war unser neuestes Mitglied. Aber nach 37 Starts in weniger als zwei Wochen war er am 10.8.2017 schon so fit, dass er nach Franks und Hannahs Überprüfungen mit der ASK-21 sicher seine 3 Flüge zur A-Prüfung absolvierte.

 

Letzte Anweisungen für Jan vor dem Alleinflug 

... und los geht´s

 

Jan muss sein Glück erst noch verdauen Der Verein wünscht den frischgebackenen Piloten viele spannende, erlebnisreiche und sichere Flüge!

Das Konzept passt also : der SFC kann intensiv oder gemütlich, egal ob jung oder alt, wir bringen die Leute sicher in die Luft, so wie es zu ihnen am besten passt und sie es sich wünschen. Zum Fliegen braucht man keinen Druck von außen, jeder setzt sich seine Ziele selber und die Fluglehrer und Kameraden unterstützen aktiv den eingeschlagenen Weg.

Ebenso wäre zu erwähnen, dass Jan-Philipp auf die LS-4 umstieg und dann noch nach Streckenflugtraining mit Isabell sogar am 7.8.2017 auf alten Ka-8 seinen 50 km Streckenflug für den Schein absolvierte. Jetzt braucht er zum Saisonabschluss nur noch seine Prüfungsflüge und der Schein kommt.

 

Der 50km Streckenflug war einfacher als den Pavillon am Start zu hindern 

Harm flog an der Winde allein und schaffte den Umstieg auf die ASK-21 und zuletzt auch noch auf die federleichte Ka-8.

 

Harm in der wendigen Ka-8

Jan Günther flog sich zudem auf der ASK-21 ein.

Alle Segelflugschüler konnten so erfolgreich die Startart Winde kennenlernen und sehr schnell meistern. Dazu trugen letztendlich auch unsere Windenfahrer bei, die sich auch bei gutem Flugwetter opferten, damit die Mannschaft in die Luft kam. Das müssen nächstes Mal ein paar mehr werden, wer Lust hat Windenfahren zu lernen sollte sich jetzt schon bei Wolfgang oder Armin melden.

 

Streckenflieger auch zufrieden

Auch für die Streckenflieger waren einige gute Tage dabei, die intensiv genutzt wurden, besonders am 9.8., da bekamen wir zudem luftigen Besuch mit der ASG-32 aus Betzdorf, die Kollegen landeten aber nicht, sondern flogen direkt wieder zurück nach Betzdorf.

 

Die ASG-32 am Wendepunkt über Wittstock (Foto: Meinolf) 

Hervorzuheben ist sicher auch noch, dass Axel gerne unsere Flugschüler in seiner ASH-25 mit auf Strecke nimmt. Das gibt den Newbies ganz neue Perspektiven des Segelfliegens und sie können von Axels umfangreicher Erfahrung bei solchen Flügen extrem viel lernen, man muss nur gutes Sitzfleisch haben, Axel landet halt nicht gerne…

In der Zwischenzeit flogen unsere Motorflieger Willy, Gerhard und Bernhard mit Remo eifrig auf dem Müritzflugplatz in Rechlin und machten von dort Ausflüge in die weitere Umgebung.

 

Der Müritzflugplatz Rechlin zwichen den Seen war Standort der Remo 

Die Müritz muss man erfahren, mit Boot, Fahrrad oder Auto

Aber auch am Boden kamen die Aktivitäten der Mitgereisten nicht zu kurz : die wunderschöne Gegend mit ihren langen schattigen Baumalleen lud geradezu zu Radfahren oder zu Ausflügen ein, zahlreiche Seen rund um die Müritz, etwa nach Malchow mit seiner malerischen kleinen Inselaltstadt, die mit dem Festland nur durch eine Drehbrücke und einen Deich verbunden ist, oder nach Waren ins hochinteressante "Müritzeum".

 

Malchow mit Altstadtinsel, Damm und Drehbrücke 

Plau am See

Waren/Müritz vom Kölpinsee aus

Ganztagesausflüge führten zu Land und in der Luft bis an die Ostseeküste und zur Bundesluftwaffe nach Rostock-Laage, wo die Segelflieger sich dann im Kampfflugzeugsimulator versuchen durften. Nils sei nochmal für die hervorragende Organisation dafür gedankt.

 

Ostseeküste mit zahlreichen malerischen Motiven Am Flugplatz Wittstock-Berlinchen selber konnten die Flieger und ihre Familien eine völlig entspannte Atmosphäre genießen. Egal ob beim gemeinsamen Frühstück oder dem von Andreas hervorragend organisierten und wohlschmeckenden Abendessen, es passte einfach alles und das Wetter spielte auch noch mit.

Die Müritz ist immer eine Reise wert, egal ob zu Lande oder in der Luft!

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