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SFC Flugplatzfest begeisterte Familien und Technikfans

Am 3.9. und 4.9. veranstaltete der SFC Betzdorf-Kirchen e.V. sein traditionelles Flugplatzfest, das mit seinen spannenden Flugvorführungen, einer hochinteressanten Ausstellung und vielen weiteren Programmpunkten bis hin zur Party mit Livemusik von der Band „Juke&The Blue Joint“ inzwischen richtigen Volksfestcharakter hat.

 

Sieht leicht und elegant aus - Martina Kirchberg in der Swift S1

Nicht nur für Technikfans sondern auch für Familien war dabei bestens gesorgt. Während sich die Kleinsten auf der Hüpfburg vergnügten oder Softeis genossen, begeisterten sich die Fluginteressenten an den Flugvorführungen und der Flugzeugausstellung. Insbesondere der 1:1 Nachbau eines Lilienthal-Hängegleiters aus dem Jahr 1894, gebaut und erstmals ausgestellt von Gerd Orthey aus Hachenburg, war ständig umlagert und schlug den Bogen von den waghalsigen Ursprüngen der Fliegerei zu den heutigen Hochleistungsseglern aus Hightech Werkstoffen.

 

Gerd Orthey aus Hachenburg mit seinem 1:1 Nachbau des Lilienthal-Hängegleiters 

Und die standen am Samstag ganz im Mittelpunkt des Geschehens : Neben den vielen Gastflügen auf Vereinsmaschinen mit erfahrenen Fluglehrern, die den Interessenten den Segelflug über unserer waldreichen Heimat live erleben ließen, zeigte Uli Pink vom SFC, dass man auch mit gutmütigen Schulflugzeugen ein mitreißendes Kunstflugprogramm fliegen kann. Rollen, Turns, Loopings, Rückenflug, Achten, Auf-und Abschwünge ließen so manchen Betrachter den Atem anhalten.

 

Moderator Axel Schumacher mit Kunstflugpilot Uli Pink

Uli Pink rockt die 21, da geht richtig die Post ab 

Der Modellflugclub Betzdorf-Kirchen zeigte dann, dass dies auch mit Modellen genau so gut möglich ist. Der befreundete Verein zeigte die ganze Vielfalt des Modellflugs vom Hubschrauber bis hin zum großen Jet mit richtigem Strahltriebwerk, entsprechendem Sound und Geschwindigkeiten bis zu 300 km/h.


Der Modelljet des MFC Betzdorf-Kirchen jagt im Tiefflug vorbei 

Dazwischen gesellten sich gepflegte fliegende Oldtimer wie Focke-Wulf „Stieglitz“ oder Bücker „Jungmann“, die in ruhigem Formationsflug ihre Kreise zogen.

 

Focke-Wulf "Stieglitz" und Bücker "Jungmann" im Formationsflug 

Aber auch klassische Sportflugzeuge aus den 40er-, 50er- und 60er-Jahren waren mit der kleinen leichten Piper „Cub“, einer wunderschönen Cessna 140 oder zwei kräftigen und geräumigen Dornier Do-27 vertreten. Die Letzteren sind den älteren Zuschauern noch aus Prof. Grzimeks Serie „Serengeti darf nicht sterben“ als robustes Buschflugzeug bekannt.

 

Familienflieger Do 27 - da passt neben Eltern, Kindern, Enkeln und Hund auch noch die Campingausrüstung rein 

Dazu kamen neben Ultraleichtflugzeugen auch reinrassige Kunstflugmaschinen wie der kleine rote Doppeldecker Pitts S2 B, der mit seinen Rauchpatronen rasante Flugfiguren an den blauen Himmel zeichnete.

 

Kunstflug mit der Pitts - rasant und kraftvoll bis an die Grenzen der Physik 

Höhepunkt war zweifellos der Segelkunstflug von Martina Kirchberg vom Zeitflügel-Acro-Team auf dem reinrassigen Segelkunstflugzeug Swift S-1. Die Vizeweltmeisterin im Kunstflug zeigte nicht nur anspruchsvolle Flugfiguren, sondern begeistere gleichzeitig mit der am Flieger angebrachten Pyrotechnik am klaren Abendhimmel.

 

Martina Kirchbergs Flugbahn - wie von Sternschnuppen gezeichnet

Die Flugbahnen hinterließen einen traumhaft glitzernden Schweif aus Tausenden kleiner Feuerwerkskörper, die wie Sternschnuppen den Bögen der Maschine folgten, während am Boden das Programm von Musik begleitet wurde. Den Abschluss bildete ein tiefer Überflug mit über 250 km/h und einem Feuerwerk am Boden, bevor die erfahrene Pilotin landete und die Ovationen der Zuschauer entgegennahm.

 

Volle Konzentration beim tiefen Überflug von Martina Kirchberg in ihrer Swift S1 

Danach starteten „Juke&The Blue Joint“ mit Gästen ihr Feuerwerk am Boden und heizten Fliegern und „Fußgängern“ mit heißer Musik ein.

 

Juke&The Blue Joint heizen ein ...

 

.. und Michi macht richtig Dampf 

Am Sonntag zeigte sich dann der Wettergott schlecht gelaunt, nach zwei Stunden Sonnenschein am Morgen gab es ein Wechselspiel aus heftigen Schauern und sonnigen Abschnitten. So konnte nur ein stark eingeschränktes Programm gezeigt werden.

 

Fast 2500 begeisterte Zuschauer besuchten das SFC Flugplatzfest

Aber die Zuschauer kamen trotzdem und genossen die sonnigen Momente mit wenigen aber interessanten Flugvorführungen, etwa einer „Schlepplandung“ von Schleppflugzeug und Segelflugzeug, wobei eine defekte Schleppkupplung am Segelflugzeug simuliert wird, die das Ausklinken des Seils verhindert.

 

Schleppzug im Anflug zur Schlepplandung beider Maschinen

Während der Schauer gab es Kaffee, Waffeln und Kuchen oder Leckeres vom Grill in der trockenen Halle oder man besichtigte die Ausstellung im Hangar.

Die Hüpfburg machte den Kleinen riesig Spaß 

Der SFC ist glücklich, dass wieder viele Familien das Angebot des Vereins wahrgenommen haben, vor allem aber weil die Veranstaltung sicher und ohne jegliche Zwischenfälle zu Ende geführt werden konnte.

 

SFC-Vorsitzender Armin Brast hatte Ulf Stötzel, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirchen zu Gast

Der Dank gilt neben Organisator Max Achenbach sowie den Moderatoren Conny Theis und Axel Schumacher den über 100 unermüdlichen Helfern, die dies ermöglicht hatten, aber auch den vielen Firmen aus der Region, die über Spenden mit zur Realisierung des Festes beigetragen haben.

Immer zur Stelle und wachsam zu unserer Sicherheit waren das Rote Kreuz Wehbach und die Feuerwehren aus Katzwinkel, Wingendorf und Wehbach, auch dafür herzlichen Dank.

 

Die Feuerwehren - hier nur als aufmerksame Zuschauer, aber allzeit bereit zu helfen

Campus TV - Segelfliegen im SFC Betzdorf Kirchen

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