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Fliegerlager in Paterzell mit Licht und Schatten

Vom 23.7.-6.8.2016 zog der Tross der Betzdorf-Kirchener Segelflieger mit vielen Maschinen ins Sommerlager nach Paterzell bei Weilheim. Während die Gastfreundschaft des LSV Weilheim – Peißenberg Paterzell und die oberbayerische Seenlandschaft mit Starnberger See und Ammersee alle begeisterten, ließ das Wetter doch Einiges zu wünschen übrig. Die SFC-Fliegerinnen und Flieger machten dennoch das Beste daraus.

Wenn bei anhaltendem Warmlufteinfluss aus Süden oder Südwesten am Platz kaum nutzbare Thermik zu finden war, wurde halt intensiv geschult.

 

Verräterisches Panorama - Nasser Boden - nasse Wolken - kaum Thermik 

Und das mit großem Erfolg :

Alle Piloten konnten an der Winde ihre Windenstarterlaubnis erneuern bzw. die Ausbildung dazu erfolgreich absolvieren. Auch alle Flugschüler schafften das problemlos. Höhepunkt war sicherlich die A-Prüfung von Jonas Hermann am 1.8.2016.

 

Jonas erster Alleinflug - alle freuen sich mit und schieben und klappern

Zudem schaffte er während des Fliegerlagers auch gleich noch den Sprung auf die Ka-8. Wir wünschen Jonas viele sichere und ereignisreiche Flüge.

 

Jan-Philipp slipt geübt mit der Ka-8

Auch Bernhard Rübsamen und Till Seyer schafften den Sprung auf den leichten und gutmütigen Übungseinsitzer, während Jan-Philipp neben dem Thermikfliegen eifrig das Slippen übte. Die Fortgeschrittenenschulung kam auch nicht zu kurz, Markus Kuhnhenne machte mit Axel auf der ASK-21 einen interessanten Streckenflug als Einweisung und auf dem Paterzeller Motorsegler sogar noch eine Außenlandeübung. Danach hängte er direkt noch seinen Streckenflug über ca. 70 km dran und der Schein rückt immer näher.

 

Warten auf den Schlepp - fast wie im Wettbewerb

Nachdem sich letztes Jahr schon Johannes und Riccardo zum Windenfahrer hatten ausbilden lassen, machte Till Seyer in Paterzell seine Ausbildung und schloss sie exzellent ab. Danke für dieses Engagement, obwohl wir ja noch gar keine Winde haben.

 

Till bei der Windenfahrer-Ausbildung - Johannes hilft

Für die Streckenflieger war die Situation allerdings mehr als mau. Ohne lange und teure Schlepps gelangen aufgrund der Wetterlage und der relativ geringen Windenschlepphöhe nur wenige wenn auch sehr reizvolle Flüge in die Alpen.

 

Mädels auf Tour - Katharina und Isi wollen in die Berge 

Die Dickschiffe Nimbus-4DM und ASH-25 waren dabei klar im Vorteil, während die Club- und Standardklasseflieger zu kämpfen hatten.

 

Dickschiffe wie den Nimbus kriegt man nur mit vereinter Kraft in die Luft aber dann gehts stundenlang in die Berge 

Die aufgrund täglicher ausgiebiger Regenfälle extrem nassen sumpfigen Böden in Platznähe wie auch im weiteren Umfeld, schränkten die thermischen Bedingungen stark ein, und wenn´s mal ging, hatte man zu kämpfen.

 

Kartenplanung - wo gehts heute hin ? 

Dementsprechend gab es auch viele Absaufer, die dann sogar einmal von den Heeresfliegern aus der Luft betreut wurden, habe die Ehre !

 

Am Ammersee - Fliegen in Bayern heisst die Landschaft genießen 

Egal ob Flugschüler oder erfahrener Streckenflieger, allen machte zudem das Traktorfahren zum Zurückziehen der Segler Riesenspaß !

 

Traktorfahren - fast so schön wie fliegen 

Ansonsten sorgten die Flieger halt selbst für Highlights : Das Sunrise-Fliegen war sicher eines davon. Das frühe Aufstehen kostete zwar Überwindung, aber alle Teilnehmer wurden durch traumhaft schöne Bilder am Boden und im Flug mehr als entschädigt.

 

Die Sonne kündigt sich mit mildem Licht an - Sunrise Flying in Paterzell 

Die schier unglaublichen Farbspiele des kommenden Sonnenlichts spielten mit den langen Schatten und zauberten Begeisterung auf die Gesichter der Piloten und Helfer.

 

Die Sonne kommt - die Berge glühen

 

Startaufstellung zum Sunrise -Fliegen

 

Trotz Müdigkeit - fertig zum Start in den beginnenden Tag

 

Sunrise Start mit der ASK-21

 

 Die Sonne spielt mit den Farben der Erde

Wenn das Wetter dann mal gar nicht mitspielen wollte, waren Ausflüge angesagt. Der Paterzeller Eibenwald war natürlich ein Muss, aber wer hatte schon erwartet, dort neben intakter Natur auch Tigermücken zu finden ?

 

Die Eibe - extrem überlebensstark und widerstandsfähig aber gerade deshalb gefährdet

Für die Technikfreaks war ein Ausflug in die Schleißheimer Flugwerft des Deutschen Museums natürlich der Höhepunkt des Alternativprogramms. Nirgends in Europa findet man eine derartige Vielfalt an interessanten Oldtimern und Prototypen aus vielen Jahrzehnten deutscher und internationaler Flugzeuggeschichte.

 

Der SFC in der Flugwerft Oberschleißheim 

Ebenso lockte ein Ausflug auf den Hohen Peißenberg mit seiner Alpenwetterwarte des DWD und einem Ausflugsrestaurant mit einem unbeschreiblichen Alpenpanorama von der großen Terrasse aus.

 

Aussicht vom Hohen Peißenberg 

Auch wenn das Fliegerische in diesem Jahr etwas zu kurz kam, war es doch ein schöner und abwechslungsreicher Urlaub im Kreis der SFC-Flieger und ihren Familien.

 

Bernhard - Segelflieger und Grillmeister... unter anderem

Unser Dank gilt vor allem Familie Hübner, die nicht nur alles vorab bestens organisiert hatte, sondern auch vor Ort immer ein offenes Ohr für alle möglichen und unmöglichen Wünsche hatte.

 

ASK-21 zwischen Nacht und Tag 

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